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O wahrhaftig, das nenne ich einen Groffürſten! Ei, der Ehrenmann Panin hat es ja nicht länger aushal⸗ ten können, und kaum war die hohe Czarin abgereiſt und hatte, wie immer, in ſeinen Händen die Ehre zu— rückgelaſſen, die Souverainin während ihrer Abweſen⸗ heit in Petersburg zu vertreten, als Freund Panin ſein Mißbehagen nicht länger überwältigen konnte. Dadurch, daß die Czarin die Bahnen der preußiſchen Politik verlaſſen und der Allianz mit dem König Friedrich jetzt den Rücken gekehrt, war das Herz des Herrn Panin ſchon krank und elend geworden, und er hielt ſich jetzt nicht mehr. Er war in einigen Tagen um zwanzig Jahre älter geworden, und man glaubte einen Mann zu ſehen, der ſeinem Grabe entgegen— wankte. Darum legte er vor einigen Tagen ſein Commando in Petersburg in die Hände des Feldmar— ſchalls Michailowitſch⸗Gallitzin nieder, was von der Kaiſerin ſchon vor ihrer Abreiſe genehmigt war, für den Fall, daß Graf Panin erkranken ſollte. Und ſehen Euere Kaiſerliche Hoheit, ſo ſteht es in dieſem Augenblick in Petersburg! Der Potemkin hat den Panin beſiegt, das iſt wieder die ganze Geſchichte, und die klugen Leute am Hofe ſprechen jetzt alle, daß die Reiſe der Czarin nach Mohilew den Triumph


