Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 1. Band (1861)
Entstehung
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ſo viel Zuneigung und wahre Liebe bewieſen, und deſſen geheime Mittheilungen ihm ſchon ſehr nützlich geworden waren, indem er daraus manchen Vortheil für ſeine eigene Stellung zur Czarin und zu den Mi⸗ niſtern zu ziehen gewußt.

Und warum, Du aus dem Halbmond herunterge⸗ fallenes Mondkalb, warum nennſt Du das einen preußiſchen Koller, was den Marſyas allerdings noch immer ein wenig incommodirt und hier und da die Regelmäßigkeit ſeiner Bewegungen beeinträchtigt? fragte der Großfürſt jetzt, indem er einen ſtrengen Blick auf den luſtig hin und her zappelnden Jwan richtete.

Nun, entgegnete Jwan Paulowitſch lachend, haben wir nicht Seine Excellenz den Herrn Marſyas damals aus Potsdam mitgebracht? Den preußiſchen Koller haben wir uns aber jetzt Alle abgewöhnen müſſen, denn er iſt am Hofe von Petersburg ſchlechterdings nicht mehr in Mode. Der preußiſche Koller würde uns am Ende noch zu gehorſamen Vaſallen der Türken gemacht haben, und obwohl die Türken meine ehema ligen Landsleute ſind, ſo würde ich ihnen doch dies Vergnügen nie gegönnt haben. Haben ſie mir doch niemals ein Vergnügen gegönnt, als ich noch ein armer Teufel Mohammeds zu Hauſe war. Der König von 2*