Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 1. Band (1861)
Entstehung
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Preußen wollte dem ruſſiſchen Aar den Friedenszügel in den Schnabel werfen, und der arme Schächer Pa nin, der immer nur preußiſch flennte, hatte ſich zum Agenten dieſes ſaubern Geſchäfts gemacht. Aber wir gehorchen der Czarin, und die Czarin gehorcht dem Fürſten Potemkin, und der Fürſt Potemkin iſt ein Mann, der gewaltige Lungen hat, und der zu blaſen verſteht. Der hat den Krieg angeblaſen bei der Czarin, und darum iſt unſere hohe Czarin vor einigen Wochen nach Mohilew abgereiſt, um dort in der Dniepr⸗ Stadt eine Zuſammenkunft mit dem Kaiſer Joſeph zu halten. Denn dem preußiſchen Koller iſt jetzt der öſterreichiſche Dummkoller gefolgt, und darum iſt Se. Excellenz der Herr Marſyas, mit Verlaub zu ſagen, ſehr altmodiſch, wenn er jetzt, nachdem die größten Pferde⸗Aerzte ſo viel für ihn gethan, noch immer mit einigen Reſten von ſeinem preußiſchen Koller vor Ew. Kaiſerlichen Hoheit hier aufzutreten wagt.

Ich werde Dich doch noch einmal zu meinem Staatsrath machen müſſen, Iwan Paulowitſch Kou taitzsw, ſagte der Großfürſt mit einem gutmüthigen Lächeln. Wenn ich meinen Kammerdiener nicht hätte, wüßte ich oft gar nicht, was vorgeht in der hohen Politik. Und Du, gemeiner Kerl, glaubſt wirklich, daß