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pferd, ein ſchwarzbrauner Hengſt von wunderbarer Schönheit und, Feinheit der Formen, der, nachdem er in der letzten Zeit ſchwer erkrankt geweſen, heut zum erſten Male wieder vom Stallmeiſter ausgeritten wurde und dem Groffürſten, der dies Thier ſehr liebte, vorgeführt werden ſollte.
Der Hengſt Marſyas gehörte zu jenen zwölf aus erleſenen und prächtigen Sattelpferden, welche der König von Preußen damals dem ruſſiſchen Großfürſten bei ſeinem Verlobungsfeſt in Potsdam zum Geſchenk gemacht hatte. Unter dieſen Pferden war der ſchwarze Feuerhengſt Marſyas das Lieblingsthier des Groß fürſten geworden, das er nicht nur beſtändig und bei
allen Gelegenheiten ritt, ſondern von dem ihm auch
eine faſt wunderbare Zuneigung entgegen gebracht wurde.
Als Marſyas die pfeifenden Laute ſeines Herrn erkannte, ſtand er ſtill, ſpitzte die Ohren und begann mit dem Schweif eine fröhliche, faſt lockende Bewe⸗ gung zu machen. Der Großfürſt war an den Rand der Terraſſe herangetreten und betrachtete das treue Thier mit großer Aufmerkſamkeit. Der Stallmeiſter ließ es jetzt alle möglichen Bewegungen unternehmen und die vollſtändige Schule reiten, um den Großfürſten
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