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ſchönen blauen Augen hingen ſtets mit einem wunder⸗ baren Ausdruck an dem Geſicht Pauls, deſſen Mienen ſie beſtändig beachtete, bei dem ſie jeden Eindruck, jeden Wunſch und jedes Mißbehagen ſorgfältig zu erſpähen ſuchte, um ihm dann mit allem Aufwand ihrer Liebenswürdigkeit zu einer beſſeren Laune, zu einer behaglicheren Stimmung zu helfen.
Der Aufenthalt in Paulowsky war dem Groß⸗ fürſten beſonders angenehm geworden, und auch die Grofßfürſtin liebte dieſe Villeggiatur vorzugsweiſe, weil ſie hier zugleich Gelegenheit hatte, ihrer Neigung zur Landwirthſchaft, welche ſie aus ihrer Heimath mitge⸗ bracht, ſich hinzugeben und hier zu ſchaffen und zu walten, wie ſie einſt als junge deutſche Prinzeſſin in Montbéliard, wo ſie im ländlichen Stillleben auferzogen worden war, gewaltet hatte.
In dieſen ländlichen, vom Petersburger Hoftreiben gänzlich entfernten Verhältniſſen konnte Maria auch ihrer Liebe für Paul, die in der That grenzenlos ge⸗ worden war, ſich ſo innig und ausſchließlich, wie ihr Herz es verlangte, hingeben. Ihn immer zu umgeben, niemals von ſeiner Seite zu weichen, war ihr beſtän⸗ diger, glühender Wunſch, den ſie bei jeder Gelegenheit zu erfüllen ſtrebte, dem ſie auf allen Wegen und Stegen


