Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 1. Band (1861)
Entstehung
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Ich will mich darüber beruhigen, daß das liebe Hei⸗ ligenbild in unſerem Zuge dem Wagen nachfolgt, in dem meine allergnädigſte Carin thront. Aber paſſen wir einmal auf, was der Potemkin für ein Kerl iſt, und wie er jetzt tief in das geiſtliche Fach hinein⸗ gerathen wird, wovon er, unter uns geſagt, ſchon in früherer Zeit die merkwürdigſten Anwandelungen hatte!

Katharina ſah ihn bei dieſer Aeußerung betroffen an und ſchien von jetzt an unruhig zu werden, indem ſie ihm mit der ernſthafteſten Aufmerkſamkeit zuhörte.

Aber der Wagen, fuhr Potemkin eifrig fort, geht mit dem Heiligenbilde zugleich unmittelbar vor dem dritten Wagen einher, in welchem der Großfürſt Paul und deſſen Gemahlin, die Großfürſtin Natalia Alexiewna, ſitzen. Durch dieſe unmittelbare Nähe geſchieht nach der anderen Seite hin unſerem Heiligenbilde noch weniger die ihm gebührende Umfaſſung. Der Großfürſt, ver⸗ hehlen wir es uns nicht, Czarina, hat keine religiöſe Erziehung empfangen, und wie konnte es auch unter den Händen eines Grafen Panin, der mit den Preußen auben der Heiden begünſtigt, dem Heiligenbilde der Recht⸗ daß es vor dem Und dann, 14

ſympathiſirt und den Gl

anders ſein? Es kann

gläubigen nichts daran gelegen ſein,

Großfürſten Paul her transportirt wird. Th. Mundt, Czar Paul. Erſte Abthl. 1.