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nicht ſchicklich gewählt ſcheint, indem man auszieht, das Feſt des ſiegenden Rußland's über den Aufruhr der Ungläubigen zu begehn!
Durch den etwas herben Ernſt, mit dem die Cza⸗ rin zu ihm ſprach, erweckt, und als führe er aus dem tiefſten Schlaf empor, begann Potemkin ſich erſt aus allen Kräften zu recken und zu dehnen, ehe er daran dachte, auf die Frage der Czarin eine genügende Er⸗ wiederung zu geben. Er verfuhr dabei in ſeiner Art ſo unachtſam, daß er, ſich mehrmals ganz rückſichts⸗ los im Wagen ausſtreckend, die Czarin dabei auf eine keineswegs ehrfurchtsvolle Weiſe mit den Füßen be⸗ rührte, was dieſelbe indeß durchaus nicht zu ver⸗ drießen ſchien.
Dann, nachdem er noch einige Minuten mit Recken und Gähnen zugebracht, ſagte er, die Hand der Cza⸗ rin ergreifend: Nicht böſe ſein, Katuſchka, ſondern hören, den armen, guten Freund anhören, der ſein Leid klagen möchte, ſein ganzes Leid, das ihn bitter guält und ihm faſt ſein Herz abſtoßen will!
Katharina konnte nie böſe werden, wenn Po⸗
oft ſo drolligen Naivetät ſich des Schmeichelnamens: Katuſchka! oder Kathinka! zu ihr er immer nur in den Angenblicken der
temkin mit ſeiner
bediente, was


