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ſich in ein undurchdringliches Schweigen zu hüllen. Namentlich hatte er faſt ganz aufgehört, mit der Groß⸗ fürſtin etwas Anderes als das Unerläßlichſte zu ſprechen, und zu Razumovsky hatte er ſich ganz ſchweigen laſſen, da er den freundſchaftlichen Ton nicht wiederfinden konnte, in dem er ſonſt mit ihm, ſeinem wahren Freund, Rathgeber und Vertrauten, ſtets verkehrt hatte.
Jetzt fühlte ſich Paul von den Erinnerungen an ſei⸗ nen Vater ergriffen, die, wie er zu ſeiner Ueberraſchung gefunden, den Inhalt dieſes Geſprächs zwiſchen ſeiner Gemahlin und dem Grafen Razumovsky gebildet hatten. Er hatte Beide beobachtet, wie ſie in der mit dem Salon zuſammenhängenden Gallerie ſich zu einer Unterredung zuſammengefunden und eine Zeit lang ihr Geſpräch fort⸗ geſetzt hatten. Paul konnte nicht widerſtehen, ſich un⸗ bemerkt zu nähern, und, hinter der Säule verborgen, ihnen zuzuhören, aber was er vernommen, hatte ihn nur mit der größten Freude erfüllt, ja faſt zu Thränen gerührt, denn Paul war im Innerſten ſeines Herzens weich, und es bewegte ihn tief, daß Razumovsky ſich mit ſolcher innigen Hingebung und Treue für ſeinen ſo ſchmählich dahingemordeten Vater ausſprach, für ſeinen armen Vater, an dem er mit einem ſchmerz⸗ lichen Angedenken und mit unverlöſchlichen Rache⸗


