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dem Grafen Orlow, zugleich das erſte Werkzeng ihres Haſſes gegen ihren, ſein entſetzliches Schickſal nicht ahnenden Gemahl. Gregor Orlow wird es am beſten zu ſagen wiſſen, ob der Unglückſeligſte aller Czaren mit dem Leben davongekommen. Denn Gregor Orlow hatte das Glas mit dem Gift gefüllt, das man den Czaren zu trinken zwang, und als das Gift zu lang⸗ ſam wirkte, war es Gregor Orlow, der den Czaren zu Boden warf und ihn an der Gurgel faßte, während Bariatinsky und Teploff dem unglücklichen Mann eine Serviette um den Hals knüpften und ihn darin er⸗ droſſelten. Und wiſſen Sie, Prinzeſſin, wo wir uns hier befinden in dieſem Angenblick? Es iſt die Gal⸗ lerie der Mörder, in der wir ſtehen. Hier ringsum an den Wänden ſtehen die Marmorbüſten der Männer umher, welche in das Verbrechen des Czaren⸗Mordes ſich getheilt haben. Katharina hat ihren Werkzengen hier ein Andenken geſtiftet. Und ſeht, dort, an jenem Fenſter⸗Pfeiler, als Spitze der Marmorſäule, uns gerade gegenüber, das iſt der Kopf des Grafen Gregor
Orlow, der mit ſeinem verwegenen Geſicht, mit ſeinem hochfahrenden, prahleriſchen Weſen, mit ſeiner glänzen⸗ den Stirn, die aber nichtsdeſtoweniger mit der Linie des Verbrechens gefurcht iſt, von dort zu uns herüberſchaut!
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Td. Mundt, Czar Paul. Erſte Abthl. I.


