breitet geweſen, daß Czar Peter noch am Leben ſein
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könne, weil man meinte, der Czar ſei damals ver⸗
kleidet entkommen, und man habe ſtatt ſeiner einen
ihm ähnlichen Soldaten auf dem Todbette ausgeſetzt. Jetzt glaubte man, daß der Czar zuerſt wieder, nach⸗
dem er lange umhergewandert, unter ſeinen getreuen
Koſacken erſchienen ſei, mit deren Hülfe er wieder um ſeinen Thron kämpfen wollte. märchen, über deſſen weſenloſes Ende jetzt Katharina triumphiren will, hat niemals einen Halt in ſich ge⸗ habt. Es war leider nie daran zu zweifeln, daß dieſer Fürſt, der das Beſte wollte und konnte, den Mord⸗ anſchlägen ſeiner wider ihn verſchworenen Gegner wirklich erlegen iſt. Er hatte als Czar nichts Schlim⸗ obwohl alle Welt fürchtete, daß mit ihm Trug und Tollheit auf den ruſſiſchen
mes gethan, Verbrechen, Czarenthron
gekommen wären.
Aber dies Geſpenſter⸗
Sein einziges Ver⸗
brechen war, daß er ſeiner Frau nicht mehr gefiel, und daß Katharina weder ihr Vergnügen noch ihren Ehrgeiz im Bunde mit ihm befriedigt finden konnte. Seine ausſchließliche Liebe für den preußiſchen König Friedrich II., mit dem er auch den vielgetadelten Frie⸗ den abſchloß, entfremdete ihn vollends den Neigungen
Katharina's. Die Czarin machte aus ihrem Liebhaber,


