wies verſtohlen mit ihrer kleinen Hand durch
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Ihr von dem Koſacken Pugatſchew, und wie war es möglich, daß das Volk an ihn glauben und den er mordeten Czaren Peter II. in ihm ſehen konnte? Hatte ſich dieſer Czar ein ſo dauerndes Anrecht auf die Liebe des Volkes erworben? Und war es denn bei ſeiner Todesart möglich, daß man den Czaren Peter noch jetzt am Leben glauben durfte?
Der Graf Andreas Razumovsky, der bei dieſen Fragen erbleicht war, preßte mit einem Ausdruck un⸗ endlicher Traurigkeit ſeinen Zeigefinger gegen ſeine Lippen und ſchien damit andeuten zu wollen, daß ſich von ſolchen Dingen an dieſer Stelle durchaus nicht ſprechen laſſe. Aber die junge Großfürſtin, deren ſchöne Augen von kühnen Blitzen leuchteten, ſchien
über ſeine kleinmüthige Zurückhaltung zu lächeln. Sie das
— S
Fenſter, wo man die Czarin ſah, die immer noch in demſelben Geſpräch begriffen war, und warf dann einen keck herausfordernden Blick auf Razumovsky zurück, der jetzt nicht länger mehr ſchweigen wollte. Der Czar Peter war unſer lieber unglücklicher Herr, flüſterte Razumovsky noch leiſer als bisher, indem er näher zu der Prinzeſſin herantrat. Im Süden Rußland's war von Anfang an die Sage ver⸗


