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i heſen⸗darmſtädtiſche Landgräfin konnte ſich nicht enthalten, die Hand der Czarin zu ergreifen und mit einer zärtlichen Unterwürfigkeit an ihre Lippen zu drücken.
Sie ſind gut, liebe Landgräfin, ſagte die Czarin, indem ſie mit einer wohlwollenden Gebärde die dicken, rothen Wangen der Landgräfin ſtreichelte. In der That, es iſt mir außerordentlich angenehm, Ihre Be⸗ kanntſchaft gemacht zu haben. Ich zweifle nicht, daß unſere Wünſche ſich dabei auf eine für uns Beide genugthuende Weiſe begegnen werden. Ich danke Ihnen wirklich ſehr, daß Sie gekommen ſind. Aber noch Eins! Ich kann es nicht zugeben, daß Sie, gute Landgräfin, die bedeutenden Koſten dieſer Reiſe ganz allein auf Ihre Börſe übernehmen ſollen. Die Reiſe⸗ koſten gehen mich an, und um ſo mehr, als ich ſelbſt die Veranlaſſung dieſer von mir ſo ſehr gewünſchten Reiſe bin. Die Frau Landgräfin wird mir daher gnädig geſtatten müſſen, daß ich ihr die Auslagen wiedererſtatte, die ich unmöglich auf dem Etat eines Ländchens, wie Heſſen⸗Darmſtadt iſt, ſitzen laſſen kann.
Katharina übergab der erſchrocken zurückfahrenden Landgräfin hierbei ein Portefeuille mit Banknoten,


