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geſtellten Vergleichen und blickte erwartungsvoll zu der Czarin hinüber. Auf Wilhelminens Antlitz dagegen glänzte ein ſpöttiſcher Zug, und die Prinzeſſin, bei der die Wahrheitsliebe eine hervorſtechende Charakter⸗ Eigenthümlichkeit zu ſein ſchien, bemühte ſich gar nicht, den lächerlichen Eindruck, welchen dieſer ganze Vorgang auf ſie machte, zu verbergen.
Die Landgräfin aber ſah plötzlich ungemein glücklich aus, ſie glaubte jetzt den Sinn der Czarin errathen zu haben, und ſah abwechſelnd bald dieſe mit einem einverſtändnißvoll lächelnden, faſt zu vertraulichen Blick an, bald nickte ſie, gleichſam ermuthigend und triumphirend, der ſchönen Prinzeſſin Eliſabeth zu, die offenbar die Lieblingstochter der heſſen⸗darmſtädtiſchen Landgräfin war. Der Landgräfin ſchien jetzt die Wahl ihrer Tochter Eliſabeth zur Gattin des Cäſarewitſch geſichert und außer allem Zweifel geſtellt, und dies war ſchon bei der Reiſe hierher im Geheimen ihr eigentlicher Wunſch geweſen.
Die große Czarin ſchien ſich jetzt in der Mitte dieſer guten deutſchen Frauen, deren ſie Eine nach der Andern mit ſichtlichem Gefallen betrachtete, un⸗ gemein wohl zu befinden. Sie ſprang jetzt mit einer heiteren Gebärde auf und ſah ſo zufrieden und wohl⸗


