Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 1. Band (1861)
Entstehung
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nickte. Plötzlich ſah ſie, die Hände übereinander⸗ g

ſchlagend, mit einem verwunderten und ſchalkhaften

Ausdruck die Aelteſte unter den drei S hweſtern an 4

und rief: Mein Gott, welche Aehnlichkeit entdecke ich de

jetzt erſt, und zwar eine Aehnlichkeit, die gar nicht Ei

abgeleugnet werden kann! Meine gute, liebe Prinzeſſin de

Eliſabeth, wiſſen Sie denn, wem Sie ähnlich ſehen? a Mir, mir, mein gutes Kind! Als ich noch zwanzig

Jahre jünger war, hätten Sie für ein vollſtändig a

gelungenes Portrait von mir gelten können. Meine z

liebe Branicka, Sie pflegen ja das Medaillon in Bril⸗ e

lanten zu tragen, das ich Ihnen damals gab, und 9

worin Sie mein Portrait empfingen. Laſſen Sie es u

3 uns doch einmal zum Vergleichen ſehen.

Die Gräfin Branicka beeilte ſich, das Medaillon

3 von der goldenen Halskette loszulöſen und es geöffnet i

2 der Czarin darzureichen. Man drängte ſich ietzt um

. die Czarin her, um das Bild zu beſchauen, und es t

verſteht ſich, daß es von allen Lippen nicht an enthu⸗ 3 3 ſiaſtiſchen Ausrufungen fehlte, welche ſowohl die wunder⸗

gleiche Schönheit des Portraits, als auch die zutreffende d

. Aehnlichkeit mit der reizenden jungen Prinzeſſin Eli⸗

ſabeth behaupteten.

Eliſabeth ſah betroffen zu den mit ihrem Geſichte an⸗