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nickte. Plötzlich ſah ſie, die Hände übereinander⸗ g
ſchlagend, mit einem verwunderten und ſchalkhaften
Ausdruck die Aelteſte unter den drei S hweſtern an 4
und rief: Mein Gott, welche Aehnlichkeit entdecke ich de
jetzt erſt, und zwar eine Aehnlichkeit, die gar nicht Ei
abgeleugnet werden kann! Meine gute, liebe Prinzeſſin de
Eliſabeth, wiſſen Sie denn, wem Sie ähnlich ſehen? a Mir, mir, mein gutes Kind! Als ich noch zwanzig
Jahre jünger war, hätten Sie für ein vollſtändig a
gelungenes Portrait von mir gelten können. Meine z
liebe Branicka, Sie pflegen ja das Medaillon in Bril⸗ e
lanten zu tragen, das ich Ihnen damals gab, und 9
worin Sie mein Portrait empfingen. Laſſen Sie es u
3 uns doch einmal zum Vergleichen ſehen.
Die Gräfin Branicka beeilte ſich, das Medaillon
3 von der goldenen Halskette loszulöſen und es geöffnet i
2 der Czarin darzureichen. Man drängte ſich ietzt um
. die Czarin her, um das Bild zu beſchauen, und es t
verſteht ſich, daß es von allen Lippen nicht an enthu⸗ 3 3 ſiaſtiſchen Ausrufungen fehlte, welche ſowohl die wunder⸗
gleiche Schönheit des Portraits, als auch die zutreffende d
. Aehnlichkeit mit der reizenden jungen Prinzeſſin Eli⸗
ſabeth behaupteten.
Eliſabeth ſah betroffen zu den mit ihrem Geſichte an⸗


