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hätte Dich mit ihr auf den Thron Rußlands gehoben, wenn Du gegen den Genoſſen ihres Verraths und ihre Lüſte Deine Blicke noch verſchloſſen hätteſt. O lies dieſe Briefe, ich bitte Dich jetzt darum!
Die Czarin legte dem Großfürſten dabei das Paquet der Briefe in die Hand, und war dann raſch aus dem Zimmer geſchritten. Paul blickte entſetzt um ſich her, und ſtarrte die Papiere an, die er in ſeiner Hand hielt. Todesbleich und ſeiner Sinne kaum noch mächtig, ſank er in den Stuhl, der neben ihm ſtand. Der Inhalt der Lektüre, zu der er ſich mit krampfhafter Eile anſchickte, begann ihn zuerſt wieder zu ſich ſelbſt zu rufen, indem ſein ſchwankender, taumelnder Kopf ſich an dem Zorn und den Rachegedanken wieder auf⸗ richtete, die, nachdem er die Briefe ſämmtlich und mit einer wunderbaren Ruhe durchgeleſen, ihn beſtürmten.
Er ſtand auf, ſteckte die Briefe zu ſich, und faßte zuerſt den Entſchluß, auf der Stelle nach Petersburg zurückzukehren. Aber er fühlte, daß ſeine Kräfte ihn verlaſſen hatten. Mühſam ſchleppte er ſich durch das Zimmer fort, und er trat in dieſelbe Gallerie hinaus, von der man in den Schloßgarten blickte, und auf welcher er erſt vor einiger Zeit mit Natalia Alexiewna geſtanden.


