Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 2. Band (1861)
Entstehung
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Es war die Gallerie der Mörder ſeines Vaters, er blickte verwirrt und ſchmerzlich um ſich her, die Marmorbüſten der Mörder umgaben ihn.

Unter der Büſte Gregor Orlows ſank er an der Erde nieder, und kauerte ſich an der Säule in einem grenzenloſen Schmerz zuſammen.

Alſo betrogen durch ein Weib, das ich gern noch mehr geliebt hätte mit aller Kraft und Inbrunſt meiner Seele! ſeufzte er dumpf in ſich hinein. Höre denn auf für immer, Vertrauen zu den Menſchen! Ich Narr, daß ich Wölfe jagte, die mir nichts gethan! Die Menſchen hätte ich jagen und erlegen ſollen, um ein nützliches Werk zu ſtiften, und die Welt zu er⸗ leichtern, die beſchwert iſt mit dem nichtswürdigſten Geſindel! Es iſt Alles ſchlimm in der Welt, und wo noch etwas gut iſt, ſieht es nur in der Thorheit der Menſchen ſo aus. O welch ein Narr ich geweſen bin, aber man hat mich dafür gründlich beſtraft, man hat mich ſchändlich und lächerlich betrogen? O ich kenne jetzt einen Weg, ich werde ihn gehen, er iſt ſicherer und beſſer!

In dieſem Augenblick öffnete ſich die Thür, vor welcher er lag, und der Kopf der Czarin, welcher plötzlich in derſelben erſchien, blickte zu ihm herunter.

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