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und barmherzig, wie in dieſem ſchönen Scheidens⸗ traum!
Du wirſt nicht von mir ſcheiden, Natalie! flüſterte Paul ganz leiſe mit einer kummervollen Gebärde.
Ich ſcheide, aber ich möchte wohl in allen Deinen guten Gedanken mit Dir fortleben, erwiederte Natalie, ihm wunderbare, leuchtende Blicke zuwerfend.
Wozu ſollte ich noch gute Gedanken haben, wenn Du nicht mehr bei mir biſt, Natalie, erwiederte Paul. Dann giebt es keinen guten Gedanken mehr, dann hat Alles für mich aufgehört.
Er verhüllte mit einer verzweifelnden Bewegung ſein Haupt und ſchien troſtlos einige Minuten lang in ſich ſelbſt zu verſinken.
Als er wieder zu ſich ſelbſt erwachte, umgab ihn eine tiefe, lautloſe Stille. Die Todesſeufzer der Prin⸗ zeſſin waren plötzlich verſtummt. Die letzten Angſt⸗ laute ihrer Lippen ſchienen noch um ihr trübes, ein⸗ ſames Lager zu irren.
Paul war ſchreckensvoll und entſetzt aufgeſprungen, jetzt ſah er, daß in den ſtarr vor ihm liegenden Glie⸗ dern der Prinzeſſin kein Leben mehr wohnte. Ihre weißen Glieder lagen ſeelenlos, aber in einer ſüßen harmoniſchen Ordnung und Ruhe vor ihm, nur ihre
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