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hinter äußerer Rauhheit und Wildheit künſtlich ver⸗ ſchloſſene Herzensweichheit des Großfürſten hatte ſich in dieſem Augenblick ſeiner ganz und gar bemächtigt, und die ſüßeſten und bitterſten Empfindungen quollen Unaufhaltſam in ihm über.
Der Gedanke ſchien ihm unerträglich, daß ihm die Großfürſtin gerade jetzt, wo er den Werth ihres Be⸗ ſitzes auf das Höchſte zu fühlen und anzuſchlagen be⸗ naun, vom Schickſal ſtreitig gemacht und entzogen werden ſolle. Er ſchalt ſich ſelbſt mit den bitterſten Ramen, daß er ſo lange durch ein unverzeihliches Mißkennen irre geleitet worden ſei, dieſen ſeltenen Schatz nicht zu achten und ſich über ſeine hohe koſt⸗ vare Bedeutung unendlich zu täuſchen.
Er betrachtete die vor ihm Daliegende, die in ihrer Hunderbaren Schönheit jetzt für immer gebrochen zu pin ſchien, mit überſtrömenden Augen des Schmerzes, nd in dieſem Schmerz flog zugleich ein heimliches Entzücken durch ſeine Bruſt. Der Ausdruck des tief⸗ ſen Leidens, der in ihrem bleichen Geſicht und in wren halb aufgelöſt danieder hängenden Gliedern ſchwebte, war nicht im Stande geweſen, jene harmoniſche, ſrelenvolle Schönheit der Prinzeſſin zu zerſtören, die Faul ſchon bei der erſten Begegnung mit ihr empfun⸗


