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der Großfürſt an dem Lager ſeiner Gemahlin, über das er ſich troſtlos und verzweifelnd gebeugt hatte, ſtärker und ſtärker weinte.
Die Czarin vermochte dieſen immer heftigeren Aus⸗ druck des Schmerzes nicht länger mit anzuhören. Es ergriff ſie wie eine fürchterliche Mahnung, und vom Schrecken getrieben, der ihre ganze Geſtalt ſchwanken machte, ſchien ſie die Flucht zu nehmen und war mit einigen Schritten blitzſchnell, wie von den Furien ge⸗ jagt, durch das Zimmer gelaufen, um den Ausgang aus demſelben zu gewinnen.
Um das Bett Natalien's war wieder eine tiefe Stille eingetreten. Die Athemzüge der Schlummern⸗ den begannen leiſer und ruhiger zu gehen. Es war, als wenn die bisherige Gegenwart der Czarin und der zu ihrem grauſamen Werkzeug beſtimmten Frau ihre Bruſt auch im Schlummer ſo ſchwer und mit ſo entſetzlicher Angſt belaſtet hatte, und als ob, nach der Entfernung dieſer Perſonen, ſie ſich wieder von einer inneren Beruhigung, in der alle ihre Pulſe friedlicher gingen, durchzogen fühlte.
Der Großfürſt kniete an ihrem Bett und lauſchte in leidenſchaftlicher Spannung dem ſanften, aber zu⸗ weilen ſtockenden Athem ihres Mundes. Die oft
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