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Augenblicken, welche ihr der Beſuch der Czarin auferlegt, wie eine Rettung dünkte, und ſich wie ein tröſtender und ſtärkender Schutz um ihr Lager auszu⸗ breiten ſchien.
Die Gefühle mit denen ſie ihm die Hand geküßt hatte, waren aber zugleich von der ſchmerzhafteſten Art. Sie verlor ſich dabei in ein trübes, wehmüthi⸗ ges Nachſinnen, eine große Thräne rollte über ihre Wangen. Auf ihrem Geſicht ſtand ein tiefer Ausdruck von Reue, von tiefem Bedauern.
Ihr dürft mir nicht die Hand küſſen, Großfürſtin Natalie Alexiewna! ſagte Paul dann plötzlich, indem verwirrt und tief erröthend die Hand an ſich nahm und in ſeinen Buſen ſchob.
Warum wollt Ihr jetzt ſo gut gegen mich ſein? fügte er mit zitternder Stimme hinzu. Seine Blicke nandten ſich wieder furchtſam nach der Czarin zu⸗ räck, die in dem halberhellten Hintergrunde des Zim⸗ wers ſtumm und regungslos wie eine Marmorſtatue
Wir ſind nicht immer ſo miteinander geweſen, Jatalie Alexiewna! fuhr er leiſe zu ſprechen fort, als N Prinzeſſin ſchwieg, und ſich, von neuen Schmerzen riffen, zuſammenſchauernd in ihre Decke einhüllte. 13*


