nd ſchreckens getreue ſeſch
1 K giſerin ver
Blicken, welch hatten. Van wußte es nicht,
ſonſt hůtte
ert an dieſes
lbgrunde vol m Hofe zufge ter erhoben un Euch von de das einer dll
aufs
r Ehren 7 it einem feſth nir in meinel u in meinen Glick von te ich mich
187
hier in allen Stücken abgewieſen, und ich ſah, daß die arme deutſche Prinzeſſin nur eine Thörin war, welche, wo ſie gehorchen mußte, auch lieben und ver⸗ hren wollte, und wie viel Mühe ſie ſich auch gab, es doch nicht weiter als bis zur Furcht und zum Ent— ſetzen brachte. Ach, und ich glaube, Furcht und Ent— ſetzen werden mich tödten! Denn mir iſt unausſprech— lich bange zu Muthe.
Es entſtand eine augenblickliche Pauſe in dem Zim⸗ mer. Die Czarin hatte ſich von ihrem Sitz erhoben, umd ſchritt jetzt einige Male mit übereinandergeſchla⸗ genen Armen und langſamen Schritten vor dem Bett wer Kranken auf und nieder, welche ängſtlich den Be— wegungen der Czarin folgte.
Katharina ſtand jetzt wieder nahe vor dem Bett der Prinzeſſin ſtill, und ſagte, mit dem ſtrengſten Ausdruck ihres Geſichts: Die ganze Entartung Ihrer Stellung, Prinzeſſin, iſt daher gekommen, weil Sie, ſobald Sie nur angekommen waren, Ihr Ver— rauen nach einer falſchen Seite hin richteten, und, aſt in Verkennung aller Ihrer Pflichten, es beſon— ers da anwandten, wo es nur mit dem Hochverrath ulbſt ſich begegnen konnte und wo es nur Gefahr und Berderben für Sie heraufführen mochte. Sind Sie Sich


