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oder eine Uebelgelaunte zu beläſtigen, die es vorzieht, ihr Herz der freundſchaftlichen Zuſprache zu verſchließen.
Die Prinzeſſin lag noch immer ſtill und lautlos da, ohne ſich zu rühren, aber ſie hatte ihre Augen weit und offen aufgeſchlagen, und erwiederte den zür— nenden Blick der Czarin mit einem unendlich ruhigen, klaren und feſten Ausdruck. In ihren Augen drängte ſich ihr ganzer Schmerz, ihr tiefes Leiden, aber zu⸗ gleich eine große Entſchloſſenheit der Seele zuſammen, die vor der Uebergewalt, von der ſie gebannt wurde, nicht zurückſchrecken zu wollen ſchien.
Die Czarin fühlte ſich betroffen, und ſchwieg einen Augenblick. Dann ſagte ſie, mit einer ſtärkeren Stimme, durch welche, wie aus der Ferne, einige drohende Accente hinfuhren: Man ſcheint mir nicht antworten zu wollen, und es begegnet mir nicht zum Erſtenmal, daß meinem wohlgemeinten Entgegenkommen, das immer nur das Beſte will, ein halsſtarriger Sinn, ein eigenmächtiges Beſtehen auf vorgefaßten, unberech⸗ tigten Meinungen, ein Trotz, welcher nur der Mangel an richtiger Selbſterkenntniß und der Mangel an gutem Willen und feinem Takt iſt, in den Weg tritt.
Mein Gott, ſeufzte die Prinzeſſin leiſe vor ſich hin, ich bin ja krank, und Ew. Majeſtät, ſcheint
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