Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 2. Band (1861)
Entstehung
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noch an demſelben Tage die Weiterreiſe nach Peters burg beſchloſſen hatte. In Moskau wurden auch ſo fort die ſchon bereit ſtehenden Schlitten beſtiegen, denn mit dieſem raſchen Fuhrwerk wollte Katharina nun den Weg nach ihrer Reſidenz zurücklegen.

Den erſten Schlitten nahm die Czarin mit Potem⸗ kin ein, den man wieder im innigſten und heiterſten Einvernehmen mit ſeiner Gebieterin ſah. Er kannte die großen Belohnungen, die ihn jetzt in Petersburg erwarteten, und ebenſo genau wußte er, daß die Czarin nie etwas unerfüllt ließ, das ſie ihm einmal zugedacht hatte.

Bei der Abreiſe von Moskau umſtand eine ſtumme und wieder vollkommen nüchtern gewordene Bevölke⸗ rung die prächtigen, hochgeſchmückten, mit lieblichem Feſtgeläute und bunten Fahnen rauſchenden Schlitten.

Es hatte ſich in den letzten Tagen ein Umſtand ereignet, der ſeines tiefen Eindrucks auf das Volk von Moskau nicht hatte verfehlen können. In dieſer Stadt herrſchte der allgemein verbreitete Glauben, daß die große Kathedrale in einem beſtändigen Sinken be⸗ griffen ſei, und daß dies jedesmal ſichtbar werde, wenn irgend ein bedeutendes und unheilvolles Ereigniß ſich zutrage oder der Feind in die Mauern Mos⸗