Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 2. Band (1861)
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inen

von

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nicht minder als ſonſt beneidet wurde, da er damit eben wieder das bezauberndſte und gütevollſte Lächeln auf die Wangen der Czarin hervorgelockt hatte.

Ihren bedeutenden Kopf aber hatte Katharina heut mit der welterobernden, mächtig ſtrahlenden Czaren⸗ Krone geſchmückt, in welcher der weltberühmte Diamant der Czarin und jener Rubin, der als der unvergleich⸗ liche in der ganzen Welt galt, mit einem Alles nieder— werfenden Glanz erſchimmerten.

Die Unterhaltung zwiſchen Potemkin und der Cza⸗ rin hatte ſich in der letzten Zeit neben den zufälligen und mehr oder weniger geiſtreichen Bemerkungen, zu denen dieſe prachtvolle und ſchöne Toilette Katharina's An— laß gab, auch um einen Gegenſtand gedreht, der von der Czarin ſichtlich nur mit großem Unwillen berührt wurde. Es handelte ſich um die Ankunft des Feld⸗ marſchalls Romanzow in Moskan, den ſie hierher be⸗ ſchieden hatte, um als eine Haupt-Säule des Türken⸗ ſieges in dieſer Feier der Czarin zu glänzen, und wobei zur Verherrlichung derſelben auf den großen, volks⸗ thümlichen Namen des alten Kriegers gerechnet war. Das von der Czarin befohlene Programm hatte aber die Beſtimmung enthalten, daß der Feldmarſchall zu derſelben Zeit mit ihr in Moskau eintreffen ſolle, und