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Bureau, das offen ſtand, und auf dem Papier, Tinte und Feder lagen.
Potemkin ergriff den Arm der Czarin, und bat ſie um die Erlaubniß, ſie zu jenem Schreib-Bureau hinführen zu dürfen. Katharina gehorchte mechaniſch dem Willen ihres Lieblings, und nahm in derſelben Weiſe die Feder, welche ihr Potemkin eingetaucht dar⸗ reichte. Er faltete einen Bogen Papier, und er⸗ ſuchte die Czarin mit einer tiefen unterthänigen Ver⸗ beugung, daß ſie jetzt niederſchreiben möchte, was er ihr dictiren würde.
Dictiren Sie! ſagte ſie mit feſter, ſicherer Stimme.
Potemkin nahm ein Licht, und hielt es hoch in die Höhe, um der Czarin zu leuchten, die ſich zum Schreiben in vollkommene Bereitſchaft geſetzt hatte.
Dann dictirte er:„Die Direction des Zuchthauſes zu Moskau wird hierdurch auf Allerhöchſten Befehl angewieſen, die Sträflingin Eliſabeth Zoritſch un⸗ mittelbar in die Hände des Fürſten Potemkin zu übergeben, nach ihrem weitern Verbleib nicht zu forſchen und ihren Namen aus den Liſten der Straf⸗ Anſtalt zu löſchen!“
Die Czarin ſchrieb, was er ihr vorgeſagt hatte,
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