Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 2. Band (1861)
Entstehung
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mir die vollſtändigſte Beichte ab. Sie bekannte ſich des Mordes an den unter ihren Händen gefallenen Opfern ſchuldig, und die reine Mordluſt war es ge⸗ weſen, welche ſie zu dieſen gewagten Experimenten getrieben hatte. Ein vom Teufel beſeſſenes Weib, er⸗ götzte ſie ſich an den Qualen der unter ihrer ſchreck lichen Hülfe Sterbenden, und ſie hatte ſich ein eigenes Syſtem zurecht gemacht, um ihre diaboliſche Luſt be⸗ friedigen zu können, ſo daß es wie der Wille der Na⸗ tur ausſah, was mit einer verbrecheriſchen Geſchicklich lichkeit von ihr künſtlich bewirkt wurde. Zum Mord der Kranken hatte ſich das ruchloſe Weib in einigen Fällen durch Geld und großen Lohn beſtechen laſſen, und dies hatte zuerſt zu ihrer Entdeckung geführt. Sie hatte namentlich in einigen Fällen gedient, wo die un⸗ geduldigen Erben ein noch nicht fälliges Vermögen in ihren Beſitz bringen wollten. Die anhängig ge⸗ machte Criminal⸗Unterſuchung war auf die Perſon der Zoritſch geſtoßen, die ſich jetzt erſt als der bewunderns⸗ würdigſte Satan entfaltete. Sie log ſich aus allen Anklagen und jedem Verdacht ſo meiſterlich heraus, daß Niemand durch ſie compromittirt wurde, und der Gerichtshof wegen Mangel an Beweis ſie nur auf funf⸗ zehn Jahre Zuchthaus verurtheilen konnte. Eliſabeth

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