25
rſtin Frau, welche mir ſo zuwider iſt, einſt auf dem Throne daß Rußlands ſitze! Ich könnte raſend bei dem Gedanken oht werden, daß dies einſt geſchehen ſollte, und ich würde mein ganzes Leben, und Alles, was ich gewollt und geſtrebt, verloren geben, wenn ich verurtheilt würde, dies einſt geſchehen zu laſſen. Meine Gedanken hören hier auf, ich muß es aufrichtig geſtehen, und ich bitte, ich be⸗ ſchwöre Euch, Potemkin, laßt jetzt Euern guten Kopf für mich arbeiten, und erſinnt, ergrübelt Etwas, das geſchehen kann, um mir die unerträglichſte, ſchauder⸗ hafteſte Zukunft zu erſparen.—
Potemkin ſchien einen Augenblick lang nachzudenken. Dann warf er plötzlich den einen Arm hoch in die Luft, und knipſte mit den Fingern, wie Einer, der auf
einen glücklichen Einfall gekommen iſt.
, Dann rief er mit lauter, frohlockender Stimme: 6 Ich hab's, Kathinka, ich hab's! Aber man muß nicht 2 verſchmähen, zu Zeiten auch einmal im tragiſchen Genre Bmr zu arbeiten. Unſere theuerſte Czarin hat eine Komödie n ſich gedichtet zur Feier ihrer Siege über die Türken, die
ſi ſich hier auf dem Theater in Moskau in dieſen Tagen
geſpielt werden ſoll. Das Stück heißt:„Oleg“, und harin auch der darauf brennende Potemkin wird ja wohl cht ich nun endlich ſo glücklich ſein, es kennen zu lernen.
einer ter
—————* F—— ———————


