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anhebt. Ich fürchte wahrlich ſehr um der Groffürſtin willen. Denn der Wahnſinn hat ſie ergriffen, daß ſie ſich mit mir meſſen zu können glaubt. Sie droht mir bereits mit ihrem Lächeln, ſie macht Oppoſition gegen mich mit ihrer unverſchämten Heiterkeit und Ruhe, und was ſoll am Ende daraus werden? Wenn ihre kleine Exiſtenz ſich der meinigen mit ſolcher Kühnheit in den Weg ſchiebt, ſo müſſen wir dieſes unbequeme Fahrzeug endlich in den Grund bohren. Und welchen abſcheulichen Eindruck machte ſie mir jetzt, indem ſie in dieſer Leibesſtärke ſich mir gegenüber blähte! Wahr lich, hätte ich gewußt, daß dieſer Zuſtand, den ich im Intereſſe des Reichs ſo ſehr herbeigewünſcht, ſchon ſo weit vorgeſchritten war, ich würde ſie eher außer Landes verwieſen, als zu dieſer Reiſe nach Moskau mit eingeladen und mitgenommen haben! So garſtig darf eine ruſſiſche Großfürſtin nicht ausſehen. Man iſt ruſſiſche Großfürſtin, aber man iſt keine derbe Bauer— magd, die ohne Scheu ihre Entſtellung zeigt, und ſich damit frank und frei herumbewegt, als wenn ſie ſich in ihrer Bewegung gar nicht genirt fühlen könne.—
Rathen, helfen Sie mir, Potemkin! fuhr Katharina nach einer Pauſe dringender fort. Ich mag nicht, ich kann es nicht dulden, daß die Nachkommenſchaft einer
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