Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 2. Band (1861)
Entstehung
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über Paul's Geſicht geflogen. Wer ihn genauer be trachtete, konnte einen tiefen Schmerz in allen ſeinen Zügen arbeiten ſehn. Dann ſagte er, leiſe vor ſich hin, weder Razumowsky noch die Großfürſtin anblickend: Mehr als auf Alles, lege ich einen Werth darauf, der erſte und getreueſte Unterthan meiner Mutter, der er habenſten Czarin, zu ſein. Tollkühner Muth reizt mich nicht, obwohl ich in der Schlacht dem Tapferſten mich ſtellen werde. Warten wir Alles ab, wie es kommen wird, und übereilen wir nichts durch unnützes Drängen!

Bei dieſen Worten warf er ſich verdrießlich in die Ecke des Wagens zurück, und ergab ſich von neuem ſeiner tiefen Zurückhaltung und Verſchloſſenheit, in der er jetzt nichts mehr, was um ihn her vorging, zu hören und zu beachten ſchien. So erwiederte er auch nichts, als Natalie jetzt, mit einem bedeutungsvollen Blick auf Razumowsky, ſagte: Möge mir Ew. Kaiſer⸗ liche Hoheit verzeihen, wenn ich noch eine Bemerkung zu machen wage. Es will mich um ſo mehr freuen,

daß uns dieſer Empfang bei unſerem Einzuge in Mos⸗

kau entgegenfliegt, da ich gehört habe, daß in der Be völkerung hier ein ſehr edles, hochherziges Freiheits⸗ ſtreben wohnt und daß hier die kräftigſten und ſtärkſten Elemente vorhanden ſind, um aus Moskau, dem eigent

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