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flammte ein Strahl von Begeiſterung auf, eine ſchöne edle Gluth malte ſeine Wangen. Prinz, rief er mit leuchtenden Augen, Sie ſehen, wie Sie geliebt werden. Oh Prinz, wenn Sie wollten! Sie würden den Ihnen gehörigen Thron auf den Schultern Ihrer getreuen Völker ſchon jetzt beſteigen können! Wenn Sie woll⸗ ten! Wenn Sie wollten!“)——
Kaum war dieſes kühne Wort dem Grafen Ra⸗ zumovsky entfahren, als er erſchrocken zuſammenfuhr, indem er den Groffürſten betrachtete, deſſen ganzes Weſen in dieſem Augenblick eine ungeheure Bewegung verrieth. 3
Paul war bleich geworden, ſeine Mienen nahmen einen ſeltſam verſtörten Ausdruck an, und die Freude, die noch ſoeben auf ſeinem Geſicht aufgeblitzt war, trat wieder wie erſtarrt zurück. Seine Augen ſprühten einen düſtern unheimlichen Glanz aus. Die Häßlich⸗ keit ſeiner Züge wurde in dieſem Augenblick ſo fürchter— lich, daß Natalie an ſeiner Seite ſchauderte, und von der vertraulichen Berührung ſeiner Hand, mit der ſie ſich eben ihm zugewandt, eutſetzt zurückfuhr.
Es war aber zugleich eine unendliche Traurigkeit
*) Castera II, 145.


