Teil eines Werkes 
5. Band (1861)
Entstehung
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es für ihn nicht am beſten wäre, wenn er das edel⸗ müthige Anerbieten von Mr. Thorley's Schwieger⸗

ſohne, welches ihm mit voller Kenntniß der Umſtände gemacht worden, annähme und erſt allein nach Amerika ginge.

Doch, ich konnte mir die Sache überlegen wie ich wollte, ſo kehrten alle meine Gedanken wieder in das Gleis zurück, in welchem nur Eine klare Wahrheit geſchrieben ſtand, nämlich daß nach Gott und dem Rechte worunter alle Anſprüche der Ge⸗ rechtigkeit und des Gewiſſens zu verſtehen ſind die erſte Pfiicht zweier Perſonen, die einander wahr⸗ haft lieben, die iſt, welche ſie gegen einander ſelbſt haben.

Rachdem ich ihm eine Weile ſo vorgepredigt eine ſchlimme Gewohnheit von mir, über welche Mar jedoch blos lacht, wenn er nämlich nicht in allem Ernſte und ganz andächtig zuhört ſchloß ich meinen Brief mit dem eindringlichen Rathe, er ſolle nach Canada gehen und ſich dort niederlaſſen auch ſolle er dieſe Reiſe unverweilt antreten, da⸗ bei aber nicht vergeſſen, daß er kleines Anhängſel mitzunehmen habe mich.

Als die Worte geſchrieben waren, erſchrak ich ein wenig über mich ſelbſt. Es ſah gerade ſo aus als ob ich mich ihm antrüge! Doch hinweg mit