Sechſtes Rapitel.
Ihre Geſchichte.
Max ſagt, ich ſolle einen Schluß zu meinem Tagebuche ſchreiben, dieſes mit ſeinen und meinen Briefen zuſammenbinden, einen Stein daran befeſtigen und es über die Bruſtwehr des Schiffes in dieſes blaue, blaue Meer verſenken— das heißt, entweder drohete er mir oder ich ihm— ich weiß ſelbſt nicht, wie es war— mit einem ſo feierlichen Ende.
Ich bezweifle aber, daß wir jemals den Muth haben werden, es zu thun. Es müßte ſein, als ſenkte man ein kleines Kind in dieſes naſſe Wogen⸗ grab, wie eine arme Mutter geſtern thun mußte.
„Aber ich werde es wiederſehen,“ ſchluchzte ſie, während ich ihr die kleine weiße Leiche in ſeine Hängematte einnähen half.„Der gute Gott wird


