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ſollte. Ich rechne in dieſer Beziehung auf Dich. Du weißt, wie Du einmal lachend ſagteſt, Du hätteſt in Deinem Herzen das Verſprechen ehelichen Gehor⸗ ſams bereits gegeben, dafern ich es verlangte.
Bis jetzt habe ich es noch nie verlangt, jetzt jedoch verlange ich es. Wenn ich Dich nicht rufen laſſe— und ich verſpreche Dir feierlich, dies zu thun, wenn Krankheit oder irgend eine andere Urſache es nothwendig machen— ſo gehorche mir, Deinem Gatten— komme nicht, mich zu beſuchen.
Drei Monate werden ſchnell vorüber ſein. Und dann? Doch wir wollen der Zukunft nicht vor⸗ greifen.
Meine Geliebte, gute Nacht.
Max Urquhart.
Leben um Leben. V. 12


