Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Zwiſchenzeiten zu ſehen ſo glaube nicht, daß es der Kuß eines Freundes ſein wird wenn es ſo Etwas giebt Doch ich habe genug geſagt; es iſt mir nicht leicht, mich auf dieſe Weiſe auszudrücken.

Meine Geliebte, dieſer Brief hat theilweiſe den Zweck, Dich in einer Sache zu Rathe zu ziehen, welche mich ein wenig beunruhigt. Jeder andern Per⸗ ſon als Dir gegenüber würde ich zögern, aber ich kenne Deinen Sinn faſt eben ſo genau wie den meinigen, und kann mit Dir ſprechen wie ich hoffe, ſtets ſprechen zu können frei und offen wie ein Mann zu ſeinem Weibe.

In Bezug auf Deine Schweſter Penelope und ihren großen Schmerz habe ich ſchon ausführlich geſchrieben. An ihrer endlichen Geneſung, der geiſtigen ſowohl als der leiblichen, zweifle ich nicht. Sie trägt in ſich die Grundlagen aller Duldung ein ächtes aufrichtiges Gemüth und einen reli⸗ giöſen Sinn. Wenn der erſte betäubende Schmerz vorüber iſt, wird ein gewiſſes kleines Mädchen, welches ich kenne, für ſie ein rettender Engel ſein, gerade ſo wie ſie es für andere Perſonen geweſen iſt, die ich nennen könnte. Fürchte daher Richts. Fürchte Gott und habe keine andere Furcht Du wirſt Deine Schweſter wohlbehalten an's Land