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kicher Weiſe dieſe meine hülfloſen Thränen für Pene⸗ lope wohlthätiger als die weiſeſten Worte.
Sie ſah mich an und ſagte mehr als ein Mal:
„Ich wußte nicht, daß Dir ſo viel an mir läge, Dora.“
Nun fiel mir ein, daß, ſo wie Schiffbrüchige ſich an den kleinſten Balken anklammern, Penelope vielleicht auch noch gerettet werden könnte, wenn ſie anſtatt der Ueberzeugung, daß ſie, indei ſie Francis verloren, Alles verloren, zu der Einſicht käme, daß es auch noch andere Weſen gab, an die ſie ſich klam⸗ mern konnte, andere, die ſie innig liebten, und um deren willen ſie verſuchen ſollte, noch zu leben.
Dieſem Impulſe folgend, ſagte ich daher meiner Schweſter, für wie gut ich ſie hielte, und wie unrecht es von mir ſelbſt geweſen, ihre Güte nicht ſchon lange eingeſehen zu haben. Ich ſagte ihr, wie, als ich ſie endlich richtig würdigen und verſtehen gelernt, welch' ein ſchwergeprüftes Keben das ihrige geweſen, nicht blos Achtung, ſondern auch Liebe zu ihr in mir erwacht ſei— wahrhaft ſchweſterliche Liebe, ſo wie die Menſchen ſie nicht nothwendig für ihr eige⸗ nes Fleiſch und Blut empfinden, aber auch nie anders als für dieſes.(Ausgenommen, daß ich unerklär⸗ licher Weiſe einen gewiſſen Grad derſelben Liebe für Deinen Bruder Dallas fühle.)


