Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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—„

keine Nothwendigkeit dazu vorliege— daß Papa Nichts zu hören verlange, ſondern blos wünſche, daß er bis zum Abend bei uns bleiben möge, daß ich ihn nicht gehen laſſen könne und wolle, während er ſo unglücklich und aufgeregt ausſähe.

Aber es war Alles vergebens.

„Ich kann nicht bleiben, ich kann kein Heuchler ſein. Verlange es nicht. Laß mich gehen — o, mein Kind, laß mich gehen!“

Und er würde auch gegangen ſein, denn er war ſehr hartnäckig und nicht im Mindeſten im Stande, zu ſehen, was gut für ihn oder für mich iſt, wenn es ſich nicht glücklicher Weiſe getroffen hätte, daß, überwältigt von der Aufregung der letzten zehn Minuten, meine ſchwache Kraft ganz von mir ge⸗ wichen wäre. Ich fühlte, wie ich umſank, und ver⸗ ſuchte, mich an ſeinen Arm anzuklammern. Als ich erwachte, lag ich auf dem Sopha, und Papa und Miſtreß Granton ſtanden neben mir.

Max auch— obſchon ich ihn nicht ſogleich ſah. Er hatte ſein Recht beanſprucht, oder man hatte es ihm ſtillſchweigend eingeräumt. Ich weiß nicht, wie es kam, aber mein Haupt ruhte an der Bruſt meines verlobten Gemahls. Und ſomit blieb er. Niemand that irgend eine Frage an ihn und er ſelbſt gab keine Erklärungen.*