Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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daß ich im Stande bin, auch Dich glücklich zu machen. Wir werden niemals wieder Zwei ſein nur Eins. Schon erſcheinſt Du mir wie ein Theil von mir, und es iſt mir ſo natürlich, ſo an Dich zu ſchreiben, als wenn Du ſeit Jahren mein wäreſt. Mein! Später wirſt Du Alles finden, was in dem Herzen eines Mannes von meinem Alter und meinem Charakter verſiegelt liegt wenn das Siegel einmal gelöſ't wird.

Da ich, ſo lange ich nicht meine Reiſe gemacht, nicht mit Deinem Vater ſprechen kann, ſo erſcheint es mir angemeſſen, daß mein nächſter Beſuch bei Dir nur der eines Freundes ſei. Ob Du, nachdem Du dieſen Brief geleſen, der gleichzeitig ſo viel und ſo wenig bekennt, mich auch nur dieſes Namens würdig erachteſt, darüber wird Dein erſter Blick ent⸗ ſcheiden. Ich werde es ſofort errathen, ohne daß Du ein einziges Wort zu ſprechen brauchſt.

Wahrſcheinlich komme ich Montag und dann nicht wieder. Dich blos als Freund zu ſehen, war ſehr hart; Dich mit dieſer über mir ſchwebenden Ungewißheit zu ſehen, wäre beinahe unmöglich. Ueberdies zwingt mich die Achtung vor Deinem Vater zu dieſer Abweſenheit und zum Schweigen, bis meine Erklärungen gegeben find.