Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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mein Leben verdunkelte und mich aus einem mun⸗ tern, heitern, leichtſinnigen Knaben in einen krank⸗ haften, erbärmlichen Menſchen umwandelte, deſſen Leben ihm viele Jahre lang eine Qual und Bürde war. Und obſchon ich, Gott ſei Dank, allmählig aus dieſem Zuſtande mich wieder aufraffte, ſo daß ich nicht ein ganz unnützes Leben führte, ſo war ich doch niemals wieder, wie ich früher geweſen, und lernte das Glück nicht eher kennen, als bis ich Dich ſah.

Du warſt für mich ein ſo unerwarteter Segen, als ob Du wirklich aus den Wolken herabgekommen wäreſt. Anfangs intereſſirteſt, dann erheiterteſt Du mich, dann brachteſt Du auf verſchiedene Weiſe Licht in meine Finſterniß, Hoffnung in meine Verzweif⸗ lung. Und dann liebte ich Dich.

Dieſelbe Urſache, über die ich mich jetzt noch nicht vollſtändig ausſprechen kann, weil ich erſt eine Reiſe machen muß in einer Woche oder zehn Tagen aber ſollſt Du Alles erfahren dieſelbe urſache, welche mein ganzes Leben bedrückt hat, hielt mich ab, Dich erobern zu wollen. Ich glaubte immer, ein Mann in den umſtänden wie ich, habe nicht das Recht, jemals an's Heirathen zu denken.

Einige Worte von Dir bewogen mich, in der letztvergangenen Zeit dieſe Meinung zu ändern. Ich