Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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daß ſie ſich erlaubt, ſehr träg zu ſein, wenn Auguſtus hier iſt, und bis über die Ohren in Thätigkeit, wenn er nicht da iſt.

Ich hätte nie geglaubt, daß eine Hochzeit ein ſolches Stück Arbeit ſei, wie die alten Weiber ſagen, eine ſolche Zeit unaufhörlicher Geſchäftigkeit, Plage und Verwirrung. Ich betrachtete die Sache zeither blos vom Standpunkte der Liebe, wie Liſabel ver⸗ ſichert, und ſie lacht über mich, wenn ich mich wundere, daß ſie ſich vom Morgen bis zum Abend mit Berathungen über ihre Ausſtattung abmüht, und wie wir die achtundvierzig ſpeciellen Freunde unterbringen ſollen, welche zum Frühſtück eingeladen werden müſſen. Glücklicher Weiſe ſind es blos Freunde der Braut. Sir William und Lady Auguſta Treherne können nicht kommen, und Auguſtus liegt durchaus Nichts daran, irgend Jemanden von ſeiner Seite einzuladen. Er ſagt, er wolle ſeine Liſa.

Seine Liſa aber bedarf unglücklicher Weiſe noch einige Kleinigkeiten mehr, um ſich als Braut glücklich zu fühlen einen Kranz, einen Schleier, ein Frühſtück und ſechs Brautjungfern in indiſchem Mouſſelin. Es iſt das eine etwas kühle Tracht im Herbſt, aber ſie ſagt, ſie könne unter keiner Bedin⸗ gung darauf verzichten, denn ein Hochzeitstag komme