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ich am billigſten meinen Hunger ſtillen kann, und ſchlafe in einem Winkel des Ladens. Ein hübſches Leben für Herrn Askott Leaf, nicht wahr? Was würden meine Tanten dazu ſagen?“
„Sie würden finden, daß es ein ehrenhaftes Leben iſt, und durchaus nicht darüber beſchämt ſein.“
Askott richtete ſich höher empor, und man ſah, wie ſeine Bruſt unter dem engen Rocke ſchwer athmete.
„Nun wenigſtens macht mein Lebenswandel jetzt keinen Anderen mehr elend.“
Ja, die wunderwirkende Lehrerin, Trübſal, die dunkel und unſchön oft von außen, doch ein Juwel in ſich trägt, hatte auch dieſes Kleinod in des jungen Mannes Herz gelegt. Als ein armer, ſich verbergender Flüchtling lernte er den hohen Werth eines ehrlichen Namens kennen und ſchätzen. Verlaſſen, freundlos daſtehend, waren ihm die herrlichen Vorzüge, welche Heimath, Familie und Liebe gewähren, erſt klar geworden; in der harten Schule des Lebens, die er auf ſchwere Weiſe durchmachen mußte, hatte er erſt das Geheimniß der wahren Demuth, Milde und Theilnahme entdeckt— das vMtelk Anderer über ſich ſelbſt.
Nicht bei allen Charakteren bringen Kummer und Noth ſolche Umwandlung hervor, hier aber wirkten ſie ſo günſtig. Er hatte geſündigt und die Folgen ſeiner Vergehen rächten ſich an ihm durch bittere Leiden, den⸗ noch war das Reſultat nicht zu theuer erkauft, und er empfand dies ſchon ſelbſt.
Auf eine Frage Eliſabeth's erwiderte er:
„Ja, Sie haben nicht Unrecht, in mancher Hinſicht
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