Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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als Sie noch ein Knabe waren, Herr Leaf; und wenn Sie mir vertrauen wollten, wenn Sie mir erlauben möchten, daß ich mich Ihnen in irgend einer Weiſe nütz⸗ lich erzeigen dürfte, würde ich ſehr glücklich ſein, wäre es ſelbſt nur, weil Sie ſo gut gegen ihn waren, der nun in Frieden ruht.

Armer Tom Cliffe! Er war kein böſer Menſch, und ich glaube, er hatte mich ein Wenig lieb, ich bin nur zufrieden, daß ich ihm ſeine Leiden zu er⸗ leichtern vermochte. Holla! Es iſt angenehm zu wiſ⸗ ſen, daß ich mindeſtens Einem etwas Gutes gethan habe. Askott ſeufzte, fuhr mit ſeinem groben Rockärmel über ſeine Augen und betrachtete dann ſeine Stiefel, welche nicht mehr wie ſonſt vom feinſten Glanzleder waren.

Eliſabeth, wie war Tom mit Ihnen verwandt? Wenn ich gewußt, daß Sie mit ihm bekannt wärven, ſo würde ich mich geſcheut haben, ihm näher zu treten. Aber obgleich er aus Stowbury ſtammte, ſo war ich doch überzeugt, er ahne nicht, wer ich ſei, er kannte mich nur als John Smith; und niemals erwähnte er Ihrer. War er Ihr Vetter?

Einen Augenblick überlegte Eliſabeth, dann aber theilte ſie ihm die volle Wahrheit mit; es verſchlug ja jetzt nichts mehr.

Ich war einſt beſtimmt, ihn zu heirathen, doch er ſah eine Andere, die ihm beſſer gefiel.

Armes Mädchen, arme Eliſabeth!

Vielleicht bekundete nichts mehr die große Verände⸗