Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Er ſtand im Begriff zu gehen, doch da die Zeit von ſo großem Werthe war, ſo hatte Eliſabeth den Muth ihn zurückzuhalten, bis er den Empfehlungsbrief geſchrieben und ihr genau mitgetheilt hatte, an welchem Tage die Aufnahme in die Anſtalt erfolgen könne. Er erfüllte ihre Bitte ſehr ruhig und gelaſſen und nahm ſogar aus ſeiner Börſe ein Goldſtück, das er auf den Brief legte.

Ich ſetze voraus, der Mann iſt arm, Sie können dies für ihn verwenden.

Es bedarf deſſen nicht, ich danke herzlich, Herr Askott, ſagte Eliſabeth, es ſanft wegſchiebend. Sie konnte es nicht zugeben, daß Tom von Jemand anders als ihr Geld annehmen ſolle.

In ihrer erſten freien Stunde ſchrieb ſie ihm einen langen Brief, der ihm Alles mittheilte, was ſie unter⸗ nommen hatte, ihm den Tag beſtimmend, da ſie ſelbſt ihn abholen und nach Chelſea bringen würde. Wenn er gegen ihren Plan etwas einzuwenden habe, ſollte er es ihr ſchreiben, doch ſie ſtellte es ihm ſo eindringlich vor, er möge nicht die günſtige Gelegenheit vorübergehen laſſen, gute Pflege und ärztliche Behandlung zu bekom⸗ men, daß ſie überzeugt war, er werde ihren Vorſchlag annehmen.

Oftmals während des Tages kam der Gedanke an Tom, wie er ſo allein in ſeinem wenn auch behaglichen Zimmer lag, und ob auch die Wirthin ihr Verſprechen, nach ihm zu ſehen, halte, wie ein Bangen, ein tiefer Schmerz über Eliſabeth. Wie ſein Antlitz mit dem alten herzinnigen Lächeln ihr beim Abſchiede zuwinkte,