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In aller Kürze trug ſie ihre Bitte vor.
Herr Askott zog ſeine Stirn in tiefe Falten und nahm eine höchſt wichtige Miene an. Niemals vertheilte er ſeine Wohlthaten in der Stille, er liebte Geräuſch dabei; und es machte ihm beſondere Freude Schwierig⸗ keiten aufzufinden, war es auch nur um zu zeigen, wie er ſie überwältigen konnte.
„Es iſt keine leichte Sache, einen Patienten in dieſe Anſtalt hineinzubringen. Doch ich ſchmeichle mir Ein⸗ fluß zu haben und ein Wort mitreden zu können; ich gab wenigſtens ein gutes Stück Geld zur Einrichtung her. Mit der Zeit wird es mir glücken, der Perſon Aufnahme zu verſchaffen. Wer iſt es doch?“
„Tom Cliffe. Er heirathete eine der Dienerinnen aus Ihrem Hauſe. Eſther—“
„Bemühen Sie ſich nicht mit den Namen, ich würde ſie doch nicht behalten; vielleicht könnte es die Wirth⸗ ſchafterin; weshalb wandte die Fran des Kranken ſich nicht an jene?“
Die nachläſſig hingeworfene Frage ſchien keine Ant⸗ wort zu erwarten, und Eliſabeth gab auch keine. Sie konnte es nicht ertragen, Tom's Elend und Eſther's Schande öffentlich bekannt werden zu laſſen.
„Sagten Sie nicht, der Kranke ſei aus Stowbury? Das iſt jedenfalls eine Anwartſchaft auf meine Hülfe. Ich halte mich immer verpflichtet, als ob ich ein Par⸗ lamentsmitglied wäre, Alles was in meinen Kräften ſteht für Jemand aus meinem Geburtsort zu thun. Deshalb ſeien Sie ruhig, betrachten Sie die Sache als abge⸗ macht, Frau Hand.“


