Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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248 allen Liſten für wohlthätige Zwecke prangen ſah, Vor⸗ ſteher dieſer Anſtalt war.

Da die Zeit drängte, mußte ſie unverzüglich mit ihrem Herrn ſprechen. Indem ſie am nächſten Morgen den kleinen Henry herunterbrachte, ohne deſſen:Suten Morſen, Papa der Vater gar nicht mehr leben zu können ſchien, entſchloß ſich Eliſabeth ihre Bitte vor⸗ zutragen. 3

Als ſie ſo beieinander ſtanden, der ſchöne Knabe dem Vater fröhlich zulächelnd, deſſen Geſicht vor Glück ſtrahlte, da erfaßte der bittere, faſt wilde Gedanke Eli⸗ ſabeth, warum wohl Peter Askott ſo reich und zufrie⸗ den, von allen Bequemlichkeiten des Lebens umgeben war, indeſſen Tom im Elende ſtarb. Dies machte ſie muthig und kühn, um von ihrem Herrn die erſte und einzige Gunſt zu erbitten, welche ſie je von ihm bean⸗ ſprucht, denn ſie mochte ihn nicht leiden, und was ſie für ihn that, geſchah nur aus Fflichtgefühl, früher ſo⸗ gar ohne Achtung vor ihm, was die letzte Zeit etwas geändert und gebeſſert hatte.

Erlauben Sie, Herr Askott, daß ich ein Paar Worte mit Ihnen reden darf?.

Gewiß, Frau Hand. Sprechen Sie. Betrifft es den jungen Herrn oder vielleicht Sie ſelbſt? Wollen Sie höheres Lohn? Von Herzen gern; ich bin froh, wenn ich ein Mittel finde Ihnen meine Zufriedenheit zu bezeigen über die vortreffliche Pflege und Erziehung, welche Sie meinem Sohne angedeihen laſſen.

Vielen Dank, Herr, entgegnete Eliſabeth,doch mein Anliegen iſt anderer Art.