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Augen ihn trafen, in wilden, bitteren Worten Luft machte.
„Ja, ja, Tante, es iſt geſchehen, wir haben das Geld erpreßt, nun aber mag ich getroſt in mein Ver⸗ derben rennen, im Elende umkommen,— wer wird ſich fortan um mich kümmern?“
„So ſchlimm ſteht es nicht“, begann Hilary;„Askott ſoll von jetzt an nur für ſich ſelbſt ſorgen und ſich nicht ſtets auf ſeinen Pathen verlaſſen. Faſſe doch Muth“, und ſie küßte zärtlich ſeine reine, edle Stirn—„o, wir werden unſeren eigenen, einzigen Neffen nie dem Elende preisgeben. Und dieſe kleine Enttäuſchung, welche Du heute erfahren haſt, mit der iſt's wie mit den meiſten geſcheiterten Hoffnungen. Anfangs rauben ſie uns gleich einem kalten Bade den Athem, iſt aber der erſte Schreck überwunden, ſo fühlt man ſich ſtärker und friſcher als vorher.“ 8
Askott ſchüttelte jedoch ſein Haupt mit zorniger Abwehr.
„Warum aber muß dieſer alte Philiſter reich wie Kröſus und ich arm wie eine Kirchenmaus ſein? Kam ich etwa in die Welt, in der es ſo hübſch ſein kann, um nur ihre Entbehrungen kennen zu lernen? Weshalb bin ich mit dieſen Naturanlagen geboren, vielleicht um nun dafür geſtraft zu werden? Weſſen Fehler iſt das?“
Ja weſſen? Dieſes ewige unlösbare Problem er⸗ ſtieg vor Hilary's Phantaſie. Das bleiche Geſpenſt des nie endenden Zweifels, der ſelbſt den Stärkſten un


