Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Fräulein! Ich werde dem jungen Burſchen da geben, was er braucht; Niemand hat Peter Askott bis jetzt geizig genannt. Aber Ihr Neffe hat mich ſchon genug Geld gekoſtet, jetzt muß er für ſich ſelbſt ſorgen. Reichen Sie mir jenes Buch herüber, Askott! Doch beherzigen Sie es wohl, es iſt das Letzte, was Sie von mir er⸗ halten!

Er vermerkte die Nummer und das Zeichen der auszuſtellenden Anweiſung in dem Buche und auf der inneren Seite des Blattes, riß dieſes dann heraus und ſchrieb mit Buchſtaben:Zwanzig Pfund Datum und Unterſchrift, ſeine Augen mit einem gewiſſen Stolz auf dem ehrlichen NamenPeter Askott weilen laſſend, der, wie er wußte, an der Börſe und überall einen guten Klang und großen Werth hatte.

So, Fräulein Hilary. Ich ſchmeichle mir, das iſt keine ſchlechte Unterſchrift, noch eine, welche leicht zu fälſchen wäre. Man kann wirklich nicht vorſichtig genug mit Wech Wos bringſt Du, John, einen Brief?

Die Schnelligkeit, mit der er dem Bedienten den Brief faſt aus der Hand riß, zeigte, daß dieſer von Wichtigkeit ſei. Mit einer Art plumper Entſchuldigung zog er das Schreibgeräth zu ſich heran, ſchrieb zwei Geſchäftsbriefe und füllte mehrere Wechſel aus.

Hier iſt der Ihrige, Askott, nehmen Sie und damit ſei es abgethan! rief er, das zuſammengefaltete Papier über den Tiſch werfend.Für ſolche kleinen, unbedeu⸗ tenden Dinge habe ich keine Zeit übrig. Entſchuldigen Sie, Fräulein, doch es hängen fünftauſend Pfund davon