und wohlgemuth auszuſehen— theilte ſie die volle, bittere Wahrheit mit.
Herr Askott lauſchte, anſcheinend ohne Erſtaunen, gewiß aber ohne eine Bemerkung zu machen. Seine ſelbſtgefällige Beredtſamkeit war verſtummt, und ſein herablaſſendes Lächeln ſchwand mehr und mehr, um einer ſtrengen, abweiſenden Geſchäftsmiene Platz zu machen. Er zog ſeine buſchigen Augenbrauen finſter zuſammen, ſchloß den herunterhängenden Mund, der trotz ſeiner Gemeinheit jene Feſtigkeit ausdrückte, welche ihm zu ſeinen pecuniären Erfolgen verholfen hatte, knöpfte ſeinen Rock zu und legte die Arme auf den Rücken. Als er ſo an ſeinem eigenen Heerde lehnte, umgeben von dem Comfort, den er ſich ſelbſt geſchaffen, ein Mann, der ſich allein ſeinen Wohlſtand verdankte, der ſich ſein Vermögen redlich und ehrlich durch ſchwere, mühſelige Arbeit verdient, und von jener Zeit an, da er ein armer Laufburſche geweſen, Niemand hatte, der ihm fortgeholfen, als ſeine eigene Kraft und Tüchtigkeit, und dennoch emporgekommen war, und nun noch Andere unterſtützte— da verglich ihn Hilary mit dem ihm gegenüberſitzenden ſchönen, jungen Manne, der trotz aller äußeren Vorzüge ih'n ſo weit nachſtand, ſo tief in ſeiner Schuld war; und ihr ſtrenges Gerechtigkeitsgefühl gab zu, daß Peter Askott befugt war, mißfüllig und verächt⸗ lich auf ihren Neffen zu blicken.
„Eine allerliebſte Geſchichte“, ſagte er endlich,„doch ich wußte, daß es ſo kommen würde.“
WHiermit ſchwieg er, denn als Geſchäftsmann liebte


