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ſuches mittheilen? Als ſie bei dem Wein und Deſſert ſaßen, welche er für ſie bringen ließ, und ſeinen prahle⸗ riſchen Erzählungen mit halbem Ohre lauſchten, da
guälte Hilary ſtets der eine Gedanke, wie ſie es dem
reichen Manne am Beſten beibrächte, daß ſie als Bit⸗ tende gekommen, um von ihm, der Jahre lang den Pathen mit großer Freigebigkeit erhalten hatte, nun noch eine Summe zu erbetteln, damit Askott nicht ins Ge⸗
fängniß müßte.
Dies war, wie man es auch drehen und wenden mochte, doch der wahre Sachverhalt, und als Minute auf Minute verſtrich, ohne daß ſie ihrem Zweck näher kamen, erreichte der Zuſtand innerer Qual in Hilary eine faſt unerträgliche Höhe, und Bläſſe und Röthe
wechſelten jäh auf ihrem Angeſicht.
Askott aber trank ſeinen Wein und aß die ſchönen Wallnüſſe ganz ruhig und voller Behagen.
Endlich begann Hilary mit einer verzweifelten Kraft⸗ anſtrengung:
„Herr Askott, ich wünſche mit Ihnen zu ſprechen.“
„Sehr gern, ich ſtehe Ihnen zu Dienſten, meine liebe, junge Dame. Wollen Sie mich in mein Arbeits⸗ zimmer begleiten? Es iſt ſehr ſchön und elegant aus⸗ geſtattet, Sie können ſich ſelbſt davon überzeugen. Und jede Sie betreffende Angelegenheit—“
„Sie ſind ſehr gütig; doch die Sache betrifft nicht mich, ſondern meinen Neffen.“
Und jetzt nahm ſie all ihren Muth zuſammen, und
während Askott ſich emſig mit dem Deſſert beſchäftigte
— mindeſtens war er ſo gnädig, dabei weniger ſorglos


