Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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und Wohnlichkeit dieſes warmen, hellerleuchteten Zimmers, das von der Gluth im Kamine mit einem roſigen Schimmer durchſtrahlt wurde. Sie liebte ſo gut wie andere Menſchen, von hübſchen Möbeln und Sachen umgeben zu ſein, weiche, dem Auge wohlgefällige Stoffe zu tragen und in comfortablen Räumen gutſchmeckende Mahlzeiten einzunehmen. Wenn ſie alle dieſe Vorzüge mit den ihr nächſten und liebſten Perſonen hätte theilen und genießen können, ſo würde ſie ohne Zweifel viel glücklicher als jetzt geweſen ſein. Trotzdem war ſie vollkommen von der heiligen Wahrheit des Ausſpruches durchdrungen:Des Menſchen Leben beſteht nicht in der Fülle der Beſitzthümer, welche er ſein nennt und obgleich ihr Daſein nach außen hin ſo dunkel, ſo voller Entbehrungen, Mühſal und ängſtlicher Befürchtungen war, ſo wußte ſie doch, daß ſie innen manches Werth⸗ volle beſaß, und vor Allem ein Gut, das nicht mit Geld zu erkaufen iſt und ohne welches das glänzendſte Haus, ja alle Vorzüge und Reichthümer des Lebens mehr als werthlos geradezu eine Qual ſein würden. Indem ſie ſich in dem ſchönen Zimmer umſchaute, fühlte ſie auch nicht die leiſeſte Regung von Neid gegen Selina, die künftige Beſitzerin dieſer Herrlich⸗ keiten.

Herr Peter Askott erhob ſich bei dem Eintritt ſeiner Gäſte, zog das gelbſeidene Taſchentuch von ſeinem ſchläfrigen Geſichte und bewillkommnete der Wahr⸗ heit gemäß ſei's geſagt ſeine künftigen Verwandten recht freundlich.

Wie wie ſollte man ihm den Grund, ihres Be⸗