gleichgültigen Dingen, um jede Verlegenheit aus dem Kreiſe zu bannen.
Da Hilary alles Peinliche, welches ſich auf dieſe traurige Angelegenheit bezog, vor Selina's Zurückkunft beendet wünſchte— denn ſie fühlte mit richtigem Tacte, daß Selina nicht mehr dieſelben Intereſſen mit ihnen theilte und daß es beſſer ſei, ihr wenn möglich das Ganze zu verſchweigen— ſo fragte ſie Askott nach dem Thee, ob er auch nicht vergeſſen habe, was ſie heute noch thun müßten.
„Heute noch arbeiten? Ach, Tante Hilary, ich bin ſo erſchöpft. Laß mich nur dieſen Abend in Ruhe! Montag will ich Dir alle Papiere bringen.“
„Montag iſt es zu ſpät; da bin ich nicht mehr hier. Und Du weißt, ohne meine vorzügliche Rechenkunſt wirſt Du nicht fertig“, ſagte ſie mit einem ſchwachen Lächeln. „Askott, ſei gut und vernünftig, hole alle die Rechnun⸗ gen her, damit wir ſie zuſammen durchſehen!“
„Ueberſteigen ſeine Schulden dreißig Pfund?“ fragte Johanna, nachdem er das Zimmer verlaſſen hatte.
„Ja, aber der Ring hat fünfzig eingebracht.“
Hilary ging an den Tiſch, holte Papier und Schreib⸗ zeug und ſetzte ſich nieder, mit einem Ausdruck trüber, dumpfer Ruhe in ihrem Geſicht, der Johanna einen Seufzer erpreßte.
Tante und Reffe verbrachten einige Zeit im Durch⸗ ſehen jener Papiere und mit dem Zuſammenziehen der Totalſumme; es war eines dieſer ſchrecklichen, bedeutungs⸗ vollen Rechenexempel, bei dem die Zahlen aufhören, todte


